Paukenheim
Paukenheim ist ein elektronisches Musikprojekt von Reinhard Waldmann, dessen Wurzeln bis in die frühen 2000er-Jahre zurückreichen. Dabei geht es weniger darum, einem bestimmten Genre oder aktuellen Trends zu folgen, sondern um die Freiheit, genau die Musik zu produzieren, die im jeweiligen Moment entsteht und am Herzen liegt.
Die musikalische Bandbreite reicht von elektronischer Tanzmusik, Synthpop und experimenteller Elektronik über Drum & Bass bis hin zu atmosphärischen, orchestralen und cineastischen Klangwelten. Prägende Einflüsse kommen unter anderem aus der elektronischen Musik der 70er, 80er und 90er – von Jean-Michel Jarre und Vangelis über klassischen Synthpop bis hin zu The Prodigy.
Im Mittelpunkt stehen überwiegend instrumentale Produktionen mit starken Melodien, Synthesizern, elektronischen Rhythmen und einer eigenen Atmosphäre. Manche Stücke erinnern bewusst an Titelmelodien oder Filmmusik vergangener Jahrzehnte, andere entstehen aus modularen Experimenten, ungewöhnlichen Sounds oder spontanen musikalischen Ideen.
Bei Paukenheim bestimmt nicht die Uhr, wann ein Track fertig ist. An einer Produktion können mehrere Tage intensiv gearbeitet werden – genauso kann eine Idee jahrelang liegen bleiben und irgendwann wieder aufgegriffen und vollendet werden. Entscheidend ist, dass ein Stück erst dann abgeschlossen wird, wenn es musikalisch und klanglich wirklich passt.
Auch beim Sound steht nicht maximale Lautheit oder ein möglichst kommerzieller Charakter im Vordergrund. Paukenheim soll Klangwelten schaffen: detailreiche Arrangements, räumliche Sounds und Musik, die besonders über Kopfhörer oder eine gute Anlage ihre Wirkung entfalten kann.
Drum & Bass gehört ebenfalls zur musikalischen Geschichte von Paukenheim. Poppigere, futuristische und chilligere Spielarten dieses Genres werden künftig stärker in andere produzierte Projekte einfließen, während Paukenheim seinen Schwerpunkt zunehmend auf instrumentale, cineastische und experimentelle elektronische Musik legt.
Paukenheim ist damit weniger ein festgelegtes Genre als ein persönlicher musikalischer Raum: Musik ohne Schubladenzwang, mit Zeit, Detailverliebtheit und der Freiheit, auch nach Jahrzehnten noch eine alte Idee wieder hervorzuholen und zu Ende zu erzählen.